ETB 13.01.2013

Truppstärke: 0/1/3/4

Die erneute Suche nach den beiden jungen Männern, die am 30. Dezember in einem Schlauchboot auf der Lahn bei Lahnstein gekentert waren, ist am Sonntagnachmittag nach sechseinhalb Stunden erfolglos abgebrochen worden.Ob und wann es einen weiteren Versuch geben wird, die Leichen der beiden Verunglückten aufzuspüren, steht noch nicht fest. Darüber wird die ermittelnde Kriminalpolizei entscheiden.Aktive der DLRG-Bezirke Rhein-Mosel und Westerwald-Taunus hatten am Sonntag mehrere Sonargeräte eingesetzt. Zur Unterstützung war zeitweise ein Boot der Wasserschutzpolizei vor Ort. Die DLRG war laut Einsatzleiter Michael Seimetz mit 25 Leuten an der Suche beteiligt und nutzte drei Sonargeräte, um den Grund der Lahn nach dem 19-Jährigen und dem 22-Jährigen abzusuchen.Das Einsatzgebiet reichte von oberhalb der Schleuse bis zur Mündung in den Rhein. Eines der Sonargeräte war eigens vom Hersteller für diese Suchaktion zur Verfügung gestellt worden, weil es aufgrund der verbesserten Technik ein klareres Bild ermöglicht.Nachdem die DLRG-Aktiven zum Teil zehn Stunden bei eisigen Temperaturen auf den Beinen waren, sagte Einsatzleiter Seimetz: „Meine Leute freuen sich jetzt auf ihr Zuhause und eine warme Dusche.“

(http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Suchaktion-zwischen-Schleuse-und-Rhein-Leichen-bleiben-in-eiskalter-Lahn-unauffindbar-_arid,539108.html)